| Narrenzunft Öflingen | |
Wir über unsDie Narrenzunft Öflingenwurde am 11.11.1911 um 11:11 Uhr im "Gasthaus zum Adler" gegründet. Zum Gründungselferrat gehörten:
Die Narrenzunft ist Gründungsmitglied der Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte. Zur Vereinigung gehören die NZ Karsau, NZ Murg, FZ Ryburg (CH), NZ Todtmoos und die NZ Schwörstadt. Ehrenpräsident der VHN ist der Öflinger Eberhard Neef, welcher auch langjähriger Präsident der Narrenzunft war.
Heute besteht die Narrenzunft aus Humbelhexen, Schällen, Schrättele und Lachengrabengeist und den Rhy-Deufeln. Der Elferrat existiert nicht mehr. Die Alten SchällenWurden 1951 gegründet. Mit dem Wort "Schälle" wurden die Frauen scherzhaft bezeichnet. Nur Frauen können Mitglied in dieser Gruppe werden. Die Alte Schälle ist die älteste der Öflinger Masken. Eine Spezialität der Schällen sind ihre Waien. Von unserer Narrenoma, der Gertrud, haben wir ihr Waienrezept bekommen. Als Kölsches Mädchen hat sie sich immer gesträubt eine Badische Waie zu backen, doch mittlerweile gehört sie auch zu den fleißigen Waienbäckerinnen. Statt einem Hefeteig gibt's bei der Gertrud einen Quark-Öl-Teig (Sie mag keinen Hefeteig). Gertruds SchällewaieFür den Teig: 150 g Quark, 2 Eier, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 4 Esslöffel öl, 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver. Alles verkneten, auf einem Backblech ausrollen und mit Obst belegen (Gertrud hat am liebsten Aprikosen). 200 g Quark, 5 Esslöffel Zucker und 3 Eier verrühren und einen Becher geschlagene Sahne unterheben. Die Masse über das Obst geben und die Waie bei 180 °C eine ¾ Stunde backen. Die Schrättele
Sind böse Waldgeister, welche in Öflingens Wäldern ihr Unwesen treiben. Sie sind ständige Begleiter des Lachengrabengeistes. Beide Masken entstanden nach dem Krieg, die Masken gingen aber Mitte der 50er Jahre verloren. 1992 wurden die Schrättele neu gegründet. Die Maske wurde neu entworfen, da keine Abbildungen der ersten Masken vorhanden waren. 1997 wurde der Lachengrabengeist wieder zum Leben erweckt. Der Lachengrabengeist
In früherer Zeit wütete in Öflingen die Pest. Damals gehörte unser Dorf noch zur Pfarrei Schwörstadt. Darum musste man die Leichen auf den dortigen Friedhof bringen. Noch heute heißt der Weg über den Berg zum Lachengraben das Totengässlein. Eines Tages fuhren sie mit einem Wagen voll Leichen über den Lachengraben nach Schwörstadt. Unterwegs fiel ein Toter vom Wagen; aber der Fuhrmann sagte: "Wir lassen ihn liegen bis morgen." Als sie am andern Tag kamen, war die Leiche nicht mehr da. Noch am gleichen Tag starb auch der Fuhrmann und musste am folgenden Tage selbst hinübergeführt werden. An all dem ist der Lachengrabengeist schuld. Besonders schlimm spielte der Lachengrabengeist den Männern mit, die nachdem sie ihre Toten in Schwörstadt begraben hatten diese in der Wirtschaft "heftig beweinten". Die Humbelhexen
Wurden 1984 gegründet. 1994 bekamen sie ein neues Häs. Benannt sind sie nach dem Öflinger "Hausberg", dem Humbel. Der Humbel liegt ganz in der Nähe des Lachengrabens, wo sich noch jede Menge andere gespenstische Gestalten aus der Öflinger Fasnacht herumtreiben. Homepage: Humbelhexen Öflingen Die Rhy-Deufel
Wurden 2004 gegrüdet. Seit 2007 ein eingetragener Verein. Benannt sind sie nach einer teuflischen Gestalt aus dem Rhein: "Vor vielen Jahren fischten Nachts zwei Männer am Rhein. Als sie mitten auf dem Flusse mit ihrer Arbeit beschäftigt waren, sahen sie plötzlich eine schwarze Gestalt am Ufer stehen von mehr als Menschengröße. Aus Mund, Nase, Ohren und Augen hinaus flammte Feuer. Da wurden sie von solcher Furcht ergriffen, daß sie sogleich das Schiff verließen und nach Hause eilten." Homepage: Rhy-Deufel Öflingen |
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© Narrenzunft Öflingen e.V. -
Letzte Änderung: 09.10.2011 17:42 Uhr
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